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Nachdem mich am letzten Abend in San Francisco einer der zahlreichen Penner freundlicherweise noch bis zum Hostel begleitet hat, bin ich dann wieder mit dem Greyhound zurück nach L.A. gefahren und am morgen angekommen, wie fast immer, ohne jeglichen Plan, wo ich die nächste Nacht schlafen will. Hab mich dann erstmal wieder gediegen in den erstbesten McDonalds gesetzt und nach nem netten Hostel gesucht und diesmal auch echt Glück gehabt mit den Banana Bungalows. Den ersten Tag hab ich mich aber eher damit beschäftigt, die Geschehnisse von San Francisco zu verarbeiten und zu Papier zu bringen, was bei kostenlosem WLAN in den grossen Cafe-Ketten doch ganz angenehm ist. Und wie aus dem nichts spricht mich dann ein Mädel auf meinen kleinen Laptop an, was damit endete, dass ich nach einem langen Gespräch mit einem riesigen Zettel voll mit Ideen für Ausflüge in und um L.A. bestückt war. Danke Lindsay für die vielen Vorschläge, auch wenn ich nicht alle davon umsetzen konnte...;)
Mit zwei Leuten, die ich im Hostel getroffen habe, dem Michi und dem Lauki, bin ich dann Richtung Beverly Hills und UCLA unterwegs gewesen. Nichtsahnend saßen wir im Bus, als der Lauki auf einmal in einer Blitzreaktion die Reißleine zieht, den Bus damit am nächsten Halt stoppt und nur noch schreit: „Leute, wir müssen raaauuuus!“ Und da waren wir nun, angekommen, für immer, im Paradies...:D Vor uns standen Mädels in Schlangen vor Häusern umher, nicht nur einige wenige, Zig, Hunderte. Definitiv für jeden Geschmack etwas dabei und wir verstanden die Welt nicht mehr. Wie sich später auf Nachfragen hin herausgestellt hat, war das die Strasse der weiblichen Studentenverbindungen (Sororities) und die ganzen Mädels waren Anwärterinnen, insgesamt über 700!!! Nachdem sich unser Hormonpegel wieder ein wenig gesenkt hat, haben wir uns dann die Uni selbst noch angesehen und ich muss sagen, der Campus ist echt nett. Vor allem haben die dort alles. Kein Student muss das Campusgelände (inkl. Wohnheimerweiterung) während seines ganzen Studentenlebens verlassen, wenn er es nicht aus eigenem Antrieb heraus will...Die haben wirklich Shops für alles auf dem Campus und sehr viele Grünflächen zum Entspannen. Abends war, wie sich das seit Australien eigentlich wie ein roter Faden durchgezogen hat, immer mehr oder weniger ambitioniertes Trinken im Hostel angesagt, wobei zwei Abende herausragten. An dem einen war der Vorrat aufgebraucht und wir sind zu zweit nochmal los, etwas kaufen und haben es doch tatsächlich geschafft, obwohl wir nur eine Straße drei oder vier Blöcke nach Süden gelaufen sind, uns auf dem Rückweg zu verlaufen, weil wir einfach mal ohne jeglichen Grund und ohne es registriert zu haben, links abgebogen sind in Richtung PAMPA...;) Nach einigen Blöcken und freundlichem Nachfragen war dann klar, dass wir unseren Rückweg eigenhändig mehr als verdreifacht haben...;) an einem weiteren Abend hatten wir uns fest vorgenommen, in einen noblen Club zu gehen, zum Beispiel den Viper Room von Johnny Depp auf dem Sunset. Bei 50 Dollar Eintritt und ähnlichen Getränkepreisen muss man allerdings etwas vorarbeiten, was den Alkoholpegel angeht. Dieses filigrane Abwägen zwischen zu wenig Alkohol, um schon loszugehen und zu viel, um überhaupt noch gehen zu können schlägt bei Wodkakonsum leider relativ schnell von einem ins andere Extrem, so dass, um es kurz zu machen, der Abend ins Wasser bzw. in den Wodka viel...;)
Tagsüber haben wir dann noch die üblichen L.A.-Dinge getan, wie Walk of Fame und sind zum Hollywoodzeichen hoch gelaufen, also den Schildern an dem Berg nach oben gefolgt, auf denen steht, dass es von hier KEINEN Zugang zum Hollywoodzeichen gibt...;) Dann sind wir noch zum Sonnenuntergang an den Santa Monica Beach gegangen. Am Tag darauf war dann der zweite Roadtrip auf meiner Reise angesagt. Mit dem Mietwagen sind wir über Long Beach, Huntington Beach und Newport Beach bis nach Laguna Beach gefahren, also nach Orange County rein, da, wo die besser Betuchten leben und wohnen dürfen. Hab mir wieder einige Immobilien ausgesucht für später...;) Zum Abschluss haben wir uns dann noch mitten in L.A. die USA-Premiere von „Keinohrhasen“ angeschaut mit „Lissi und der wilde Kaiser“ im Vorprogramm...;) Dummerweise nicht synchronisiert, sondern auf Deutsch mit englischen Untertiteln, aber trotzdem auch eine sehr coole Sache!
Und nachdem sich das Rillenprofil meiner Schuhe nach 8 Wochen Reisen dann auch schon nach innen an der Ferse durchgetreten hatte, waren noch neue Sneakers angesagt, die, wie so viele Sachen in den USA, ja so unverschämt billig sind im Vergleich zu Deutschland! Generell haben die Leute mal wieder für einen genialen Aufenthalt gesorgt, L.A. selber ist hingegen ein riesiger, dreckiger Moloch, schöner wird es wirklich erst Richtung Süden so ab Huntington Beach!
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After one of the numerous bums in San Francisco followed me up to the hostel on my last evening I took the Greyhound back to L.A.. As almost every time I had no idea there to sleep as I arrived in the morning. I found a McDonalds to have breakfast and could use the wireless to look for a good hostel and had really good luck this time with the Banana Bungalows. The first day I spent more in writing my article of San Francisco and that was really comfortable with the free wireless in one of the big coffee shop chains. And suddenly a girl spoke to me because of my tiny laptop and at the end after a long talk I had a huge sheet of paper with so many ideas what to do in and around L.A. Thanks Lindsay for your suggestions although I wasn’t able do all of that stuff in my restricted time…;)
After that I took a ride to Beverly Hills and the UCLA with two guys of the hostel, Michi and Lauki. We were cruising in the bus just wasting time as Lauki suddenly said “guys we have to leeeeaaaave!!!” and stopped the bus. There we were. Arrived. Forever. In paradise...:D In front of us were lines of girls in front of the houses, not only a few, hundreds of them. Definitely something for everyone and every preference…After we asked some of them we found out, that this was the street of the sororities and all the girls were pledges, as a whole, over 700 of them!!! After our hormone level decreased we visited the university itself and I have to say the campus is pretty nice. They have everything. No student has to leave the campus area not even once during his whole student life, if he doesn’t want to do it in his own wish…They have shops for everything and a lot of green areas for chillout. In the evenings it was the same as in Australia, kind of ambitious drinking, but two evenings had special incidents…at the first one we didn’t have enough alcohol and had to buy new stuff at the gas station. We only had to walk three or four blocks straight south and on our way back we made a left turn without any reason and without even recognizing it…;) so the way was more than three times of the normal one back to the hostel! On another evening we wanted to go into the club of Johnny Depp, the Viper Room. But because of 50 Dollars cover charge and very expensive drinks we decided to drink something in advance in the hostel. But Wodka is the wrong to decide if you still need more or if you have enough already…;) To keep it short, we didn’t make it to the club anymore…;)
During the day we did the typical L.A. sight seeing stuff like Walk of Fame and the walk up to the Hollywood sign, you only had to follow the signs that there is NO way up to the Hollywood sign through this street…;) After that we went to the Santa Monica Beach for the sunset. On the following day we took a rental car south to Long Beach, Huntington Beach, Newport Beach and Laguna Beach, so the way south to Orange County, where the richer people live. I was also looking for some real estates for later on…;) In the evening we watched the US premiere of “Withoutearrabbits”...;) in a German theatre in L.A.. The only disappointing fact was, that it wasn’t synchronized, just German with English subtitles.
I also had to buy new shoes, because mine were totally crashed after 8 weeks of traveling. They are so damn cheap in US in comparison with the German price level. Thanks all the people for some great days in L.A., the city itself is not that nice, really noisy and polluted. You have to go into the south. From Huntington Beach on its getting better!
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